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Über die Möglichkeit interstellarer Kommunikation und Raumfahrt

Description:  Wie können ausserirdische Zivilisationen die ungeheuerlichen Distanzen im All zu überwinden? Dr. Carlos Calvet verwendet in dieser Frage bestehende physikalische Theorien als Basis für eigene Ausarbeitungen
Author:Carlos Calvet Ph.D.
deutsch
  
ISBN: 3110126052   ISBN: 3110126052   ISBN: 3110126052   ISBN: 3110126052 
 
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Über die Möglichkeit interstellarer Kommunikation und Raumfahrt


Dr. Carlos Calvet

Wie können ausserirdische Zivilisationen die ungeheuerlichen Distanzen im All zu überwinden? Dr. Carlos Calvet verwendet in dieser Frage bestehende physikalische Theorien als Basis für eigene Ausarbeitungen. Die SZ-Redaktion ist sich bewusst, dass seine Ausführungen in der Fachwelt ein variables Echo hervorrufen können, möchte jedoch mit diesem Artikel eine sachliche Diskussion über dieses wichtige Thema unterstützen.

Etliche Physiker betonen, dass unsere Zivilisation auf der Erde, wegen den unermesslichen astronomischen Distanzen, für Ausserirdische nicht erreichbar sei. Demzufolge wären alle UFO-Sichtungen und Überlegungen bezüglich fremder Besucher nur Täuschungen, Fehlinterpretationen oder sie fielen  unter die Bezeichnung «unbekanntes Phänomen». Tatsächlich ist es so, dass die ca. 15 Milliarden Lichtjahre, die dem Universum als Durchmesser zugesagt werden, unermesslich sind. Was mag dieser gigantische Raum alles enthalten?

Entfernung und Geschwindigkeit als Hindernis

Das Licht benötigt acht Minuten, um von der Sonne zur Erde zu gelangen. Wir benötigen Wochen, um dieselben 150 Millionen Kilometer mit unseren Sonden zu bewältigen. Entsprechend ist selbst der unserem Sonnensystem am nächsten stehende Stern – Proxima Zentauri - in vier Lichtjahren Entfernung, mit herkömmlichen Mitteln gar nicht erreichbar, geschweige denn Andromeda – 1 Million Lichtjahre entfernt – um nur zwei Beispiele zu nennen. Ein weiteres Hindernis scheint bislang zu sein, dass es keine Geschwindigkeit gibt, die schneller als das Licht ist. Diese Erkenntnis haben wir unter anderem Albert Einstein zu verdanken, der in seiner Speziellen Relativitätstheorie einst darlegte, das Licht bestünde aus so schnellen Quanten, dass keine anderen Quanten sie überholen könnten. Die Spezielle Relativitätstheorie gilt bis heute.

Trotzdem hält sich seit Jahrzehnten hartnäckig die Meinung, wir würden von Wesen  fremder Planeten besucht oder es gäbe Kontakte, welcher Art auch immer.

Unterschiedliche Auffassungen von der „Realität“ gibt es auch in der Physik. Zum einen ist da die Quantenfeldtheorie, die besagt, alle physikalischen Kräfte entstünden aus der Wechselwirkung von Körpern anhand virtueller und/oder realer Teilchen («virtuelle» Gravitonen, - Photonen - sowie «reale» Vektorbosonen und Gluonen), die eine Annäherung (Anziehungskraft) oder Abstossung der jeweiligen Körper durch ein quasi einfach anmutendes Rückstossprinzip bewirken.

Andererseits wird an der Allgemeinen Relativitätstheorie festgehalten, nach der es prinzipiell keinen Quantenaustausch gibt, sondern alles nur eine Frage der Geometrie des Raumes ist. Zwei Körper ziehen sich an oder stossen sich ab, nicht wegen des Rückstossprinzips der virtuellen Austauschquanten, sondern weil sie «Rampen im Raum» hinabfallen bzw. hinaufsteigen und so angezogen oder abgestossen werden. Diese Rampen entstünden - so Einstein - wenn eine Masse den Raum um sich herum krümmt (s. Abb. 3). Tatsächlich konnte man den Effekt der Lichtkrümmung um die Sonne herum messen, was die Wahrhaftigkeit der Generellen Relativitätstheorie zu untermauern scheint, obwohl es für alle Phänomene auch andere glaubwürdige Erklärungen gibt [1].

Welche Theorie ist nun besser? Bisher war es die Quantenfeldtheorie, die eine Präzision von 1:1011 erreicht. Doch Messungen an fernen Neutronensternen geben nunmehr der Allgemeinen Relativitätstheorie recht, da diese eine Präzision von mindestens 1:1014 erreicht, und hierbei die gemessene Genauigkeit anscheinend nur von der Perfektion der eingesetzten Atomuhren abhängt.

 

  
Lehrbuch der Experimentalphysik, Bd.6, Festkörper (Lehrbuch Der Experimentalphysik, Band 6)
Siehe auch:
Lehrbuch der Experimentalphysik: …
Lehrbuch der Experimentalphysik: …
Lehrbuch der Experimentalphysik, Bd.5, Vielteilchen-Systeme …
Lehrbuch der Experimentalphysik, Band …
Lehrbuch der Experimentalphysik, …
Lehrbuch der Experimentalphysik, …
 
   
 
     
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