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Quantum: Die unteilbare Einheit, in der Wellen ausgesandt und absorbiert werden können. Quantenfeldtheorie. Die Quantenfeldtheorie wurde 1929 von Wolfgang Pauli und Werner Heisenberg erdacht. Sie stellt bis heute die beste und umfassendste Möglickeit dar, die physikalischen Kräfte zu verstehen. Sie erklärt die Kraft des Elektormagnetismus, die "schwache Kraft", die einigen Formen des radioaktiven Zerfalls zugrunde liegt, und die "starke Kraft", die Atomkerne zusammenhält. Für die vierte universelle Kraft, die Schwerkraft, fehlt jedoch bislang eine theoretische Erklärung. Quantenmechanik: Theorie, die aus Plancks Quantenprinzip und Heisenbergs Unschärferelation entwickelt wurde. Unschärferelation: Position und Geschwindigkeit eines Teilchens lassen sich nicht beide mit absoluter Genauigkeit angeben. Je genauer eine Größe bestimmt wird, desto größer wird die Ungewissheit hinsichtlich der anderen. Quantenfluktuationen. Der Weltraum ist nach dieser Überlegung keineswegs leer, sondern Ort permanenter Ereignisse. Diese Geschehnisse ereignen sich jedoch im Kleinen (im Mikrokosmos). Kleine Energiemengen können kurzfristig aus dem Nichts auftauchen und wieder verschwinden. Und zwar dann, wenn das Produkt aus der Energiemenge und der Zeit ihrer Existenz kleiner als die Placksche Konstante ist. Planksche Konstante. Die nach dem Physiker Planck benannte Naturkonstante weist einen Wert von 6,63 x 10-17 Joulesekunden auf. Plancksches Quantenprinzip: Vorstellung, dass Licht und andere Wellen nur in bestimmten Quanten ("Paketen"), deren Energie ihrer Frequenz proportional ist, abgegeben oder absorbiert werden kann. Virtuelle Teilchen. Nach Einsteins Formel E = mc2 sind Energie und Masse zwei Formen derselben Sache. Eine Quantenfluktuation hat die Form des plötzlichen und kurzzeitigen Auftretens von Elementarteilchen, die fast sofort wieder verschwinden. So können gleichzeitig ein Elektron und ein Positron entstehen, sogenannte virtuelle Teilchen mit einer Lebenszeit von höchstens 10-21 Sekunden. Grosse Vereinheitlichung. Nach Edward Tyron und Alan Guth könnte das Universum durch eine Quantenfluktuation entstanden sein. Jenseits eines hohen Energieneveaus von 1014 GeV (Milliarden Elektronenvolt), was einer Temperatur von 1027 Kelvin entspricht, vereinigen sich die elektromagnetische, die schwache und die starke Kraft zu einer einzigen Kraft. Bei niedrigeren Temperaturen entstünde ein "falsches Vakuum", in dem der Druck negativ sei und eine negative Schwerkraft (Antischwerkraft) wirken würde. Beim Aufspalten der vereinheitlichten Kraft würden solch ungeheure Energiemengen freigesetzt werden, dass sich daraus im Laufe der Zeit Atome und Materie des Weltalls bilden könnten.
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